Karte des Flusssystems Rio del Rey

Adda Nkollo: Widerstand von Frauen in „Deutsch-Kamerun“ – Kamerun | Deutschland

Thementouren

Richard Tsogang Fossi, 2024

Die Geschichten von Frauen, die während der deutschen Kolonialherrschaft in Kamerun von 1884 bis 1916 Widerstand gegen koloniale Willkür und Unterwerfung leisteten, sind kaum dokumentiert und sind daher oft unbekannt. Diese Unbekanntheit führt häufig zu der Vorstellung, dass antikolonialer Widerstand rein männlich war und ist.

Tatsächlich finden sich in mündlichen Überlieferungen aber gelegentlich Hinweise auf Frauen: Sie halfen ihren Männern, der Zwangsarbeit zu entgehen, indem sie Lieder sangen oder Reden hielten, um sie zu warnen. Frauen spielten aber auch führende Rollen im Widerstand, wie der Fall von Adda Nkollo zeigt. Adda Nkollo war eine Frau aus Mvog-Ada, die 1907 so erfolgreich Widerstand gegen die deutsche Kolonialverwaltung leistete, dass sie schließlich verbannt wurde.

Ihre Geschichte kann dazu beitragen, die weit verbreitete Unsichtbarkeit von Widerstandskämpferinnen im Kolonialismus zu hinterfragen und die Geschichte des Widerstands weiter zu dokumentieren.

Misahöhe

Misahöhe – eine künstlerische Spurensuche deutscher Kolonialherrschaft in Togo – Deutschland | Togo

Thementouren

Gregor Kasper und Musquiqui Chihying, 2024

Missahoé ist eine hügelige Region in der Nähe der Stadt Kpalimé in Togo, die von einem erhöhten Aussichtspunkt einen Panoramablick auf die umliegende Landschaft bietet. Die strategisch günstige geografische Lage machte es zu einem attraktiven Standort für die deutschen Kolonialtruppen, die hier während der Kolonialzeit ihre Einrichtungen aufbauten.

Der Name „Missahoé“ geht auf den deutschen Kolonialbeamten und Kaiserlichen Kommissar von Togo, Jesko von Puttkamer, zurück, der den Ort zu Ehren seiner Geliebten Mária „Misa“ Esterházy de Galántha (1859-1926) „Misahöhe“ taufte. Dieser Name ist nur ein Überbleibsel der Kolonialgeschichte; bewusst oder unbewusst hat sich die Vergangenheit der kolonialen Besatzung tief mit dem Alltagsleben der Einwohner*innen verwoben.

In den letzten Jahren haben wir mit Dorfbewohner*innen, Forschenden, Künstler*innen und Filmschaffenden zusammengearbeitet, Diskussionen und Workshops organisiert und sowohl Dokumentar- als auch Spielfilmaufnahmen produziert. In dieser gemeinsamen Arbeit erforschen wir die fast vergessene Geschichte und versuchen, das Zeitgenössische in Bezug auf das koloniale Erbe zu überdenken. Dieser Beitrag gibt Einblicke in diese Arbeit.

Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++  Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++  Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++ 
Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++  Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++  Das fünfjährige Modellprojekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt wurde 2024 beendet +++ Die Projektwebsite wird daher nicht mehr aktualisiert +++ Eine ausführliche Abschlusspublikation zum Projekt ist im September 2025 erschienen +++